Der EA FC 26 Karrieremodus steht sinnbildlich für den Spagat zwischen Wunsch nach mehr Authentizität und den technischen Grenzen einer jährlich erscheinenden Fußballsimulation.
Mit der neuen Partnerschaft zwischen EA und der EFC (European Football Clubs), der Interessenvertretung vieler kleiner und mittelgroßer Vereine Europas, könnte sich der Karrieremodus jedoch genau dort weiterentwickeln, wo sich Hardcore-Spieler seit Jahren mehr Tiefe wünschen: bei der realistischen Abbildung internationaler Wettbewerbe. Gerade Champions League, Europa League und Conference League würden massiv profitieren, wenn mehr echte Clubs mit originalen Wappen, Stadien und Fangesängen vertreten wären.
Mehr zur Partnerschaft von EA mit der EFC hier.
EA FC 26 Karrieremodus und die Bedeutung der EFC-Partnerschaft
Im EA FC 26 Karrieremodus fehlen bislang zahlreiche europäische Traditions- und Serienmeister, obwohl sie regelmäßig international vertreten sind. Durch die EFC-Mitgliedschaft ergeben sich nun realistische Chancen, dass diese Vereine spätestens in FC 27 offiziell ins Spiel integriert werden.
Dabei geht es weniger um neue Ligen, sondern vielmehr um authentische Platzhalter in den „Rest der Welt“-Wettbewerben, die bislang oft generisch wirken und so die Immersion massiv bremsen.
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Osteuropäische Serienmeister mit internationalem Gewicht
Ein Paradebeispiel im EA FC 26 Karrieremodus ist Sheriff Tiraspol aus Moldau. Der Serienmeister dominierte jahrelang die heimische Liga und sorgte 2021 mit dem Sieg bei Real Madrid für internationales Aufsehen.
Sheriff steht sinnbildlich für moderne Vereinsstrukturen in kleineren Ländern und wäre mit eigenem Stadion und markanten Farben eine große Bereicherung für europäische Wettbewerbe im Karrieremodus.
EA FC 26 Karrieremodus und die Giganten vom Balkan
Ebenfalls unverzichtbar für mehr Realismus im EA FC 26 Karrieremodus sind Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) und FK Partizan. Beide serbischen Giganten prägen seit Jahrzehnten den Balkan-Fußball, verfügen über riesige Fanlager und extreme Derby-Atmosphäre.
Roter Stern gewann 1991 sogar den Europapokal der Landesmeister, während Partizan als Talentschmiede international anerkannt ist. Ihre Abwesenheit wirkt in internationalen Turnieren schlicht unrealistisch.

Dauerbrenner aus kleineren Ligen Europas
Im EA FC 26 Karrieremodus wären auch Ludogorets Rasgrad aus Bulgarien und BATE Baryssau aus Belarus logische Ergänzungen. Ludogorets dominiert seit über einem Jahrzehnt die bulgarische Liga und ist Stammgast in der Europa League, während BATE als erster belarussischer Klub die Champions-League-Gruppenphase erreichte. Beide Vereine stehen für klare Identität und Kontinuität in kleineren Märkten.
EA FC 26 Karrieremodus und vergessene Traditionsvereine
Mit Dinamo Minsk würde der EA FC 26 Karrieremodus einen weiteren osteuropäischen Traditionsverein abbilden, der historisch zu den stärksten Clubs der ehemaligen Sowjetunion gehörte. Ähnlich traditionsreich ist Dinamo Tiflis, georgischer Rekordmeister und Europapokalsieger der Pokalsieger 1981, dessen technischer Spielstil perfekt in eine langfristige Karriere passen würde.
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Die britischen Inseln abseits der Premier League
Auch die britischen Inseln bieten im EA FC 26 Karrieremodus noch ungenutztes Potenzial. The New Saints aus Wales und Linfield FC aus Nordirland dominieren ihre Ligen seit Jahren und sind regelmäßig international vertreten. Gerade Linfield gilt als einer der ältesten Clubs der Welt und bringt eine enorme historische Tiefe mit, die dem Karrieremodus mehr Charakter verleihen würde.
EA FC 26 Karrieremodus und Zyperns neue Fußballgeneration
Zypern ist im EA FC 26 Karrieremodus gleich mehrfach unterrepräsentiert. Omonoia Nikosia, AEK Larnaka, AEL Limassol, Aris Limassol und Pafos FC stehen für eine Liga im Aufschwung, die sich international zunehmend Respekt verschafft. Omonoia qualifizierte sich 2020 erstmals für eine europäische Gruppenphase, während Pafos als modernes Projekt mit starken Investoren gilt.
Fußball, Identität und Geschichte auf dem Balkan
Auf dem Balkan darf im EA FC 26 Karrieremodus FK Sarajevo nicht fehlen. Der bosnische Traditionsverein gewann als erster Klub des Landes die Meisterschaft nach dem Jugoslawienkrieg und steht für Identität, Fankultur und politische Geschichte – Aspekte, die Karrieren emotional aufladen und weit über bloße Statistiken hinausgehen.
EA FC 26 Karrieremodus und sportlicher Wiederaufbau
Mit Slovan Bratislava würde der EA FC 26 Karrieremodus einen slowakischen Rekordmeister integrieren, der regelmäßig in europäischen Qualifikationen vertreten ist und durch seine Nachwuchsarbeit überzeugt. Ebenfalls spannend wäre Metalist Charkiw, ein ukrainischer Club mit starker Europa-League-Historie, der trotz sportlicher Rückschläge weiterhin große Strahlkraft besitzt.
Kritische Stimmen aus der Karrieremodus-Community
Doch der EA FC 26 Karrieremodus wird nicht nur euphorisch betrachtet. Dein Blog-Partner Sven Kura von FC Insights äußert berechtigte Zweifel. Er warnt vor steigender Bug-Gefahr, zusätzlichem Speicherbedarf und der Tatsache, dass viele bestehende Probleme ungelöst bleiben. Besonders der Vergleich mit immer größer werdenden Spieldateien – bis hin zu Call of Duty – ist nicht von der Hand zu weisen.

EA FC 26 Karrieremodus: Warum die Kritik nicht ganz greift
Diese Kritik am EA FC 26 Karrieremodus ist nachvollziehbar, greift aber zu kurz. Die genannten Clubs benötigen keine eigenen Ligen, sondern könnten unkompliziert in „Rest der Welt“ integriert werden. Ein simples Verschieben in bestehende Wettbewerbe reicht aus, um internationale Turniere deutlich realistischer zu gestalten – ohne massive Systemeingriffe.
Create a Club als Argument – und Gegenargument
Zudem existiert im EA FC 26 Karrieremodus bereits eine umfangreiche „Create a Club“-Funktion. Theoretisch ließen sich viele dieser Vereine dort nachbauen, inklusive Wappen, Trikots und Stadionanpassungen. Doch genau hier liegt das Problem: Selbst erstellte Clubs ersetzen keine echte Identität, keine offiziellen Fangesänge und keine historische Verankerung.
EA FC 26 Karrieremodus und das Rating-Dilemma
Gerade bei Spielerwerten zeigt der EA FC 26 Karrieremodus ohnehin Schwächen. Fragwürdige Ratings wie bei Rodrigo Mora von Porto zeigen, dass Realismus nicht allein durch weniger Content entsteht. Wenn Werte ohnehin manuell angepasst werden müssen, spricht wenig dagegen, auch mehr authentische Clubs einzubinden.
Fazit: Mehr Realität statt weniger Inhalte
Mein Fazit zum EA FC 26 Karrieremodus fällt daher klar aus: Ja, mehr Inhalte bedeuten mehr Komplexität. Aber wir können nicht gleichzeitig mehr Stadien, Clubs und Authentizität fordern und diese dann kritisieren, wenn sie umgesetzt werden. EA wird Bugs nicht automatisch beheben, nur weil neue Features gestrichen werden – dafür bräuchte es grundsätzlich mehr Ressourcen jenseits von Ultimate Team. Für mich überwiegt der Gewinn an Atmosphäre klar: Mehr echte Clubs machen jede Karriere lebendiger, und kleinere Fehler nehme ich lieber als zusätzliche Herausforderungen an 😀⚽


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