Ihr kennt das Problem alle: Nach ein paar Jahren fühlt sich der EA FC 26 Karrieremodus noch halbwegs realistisch an, doch spätestens ab Saison acht kippt das komplette Gleichgewicht. Plötzlich laufen bei Abstiegskandidaten Spieler mit 88 oder 90 Gesamtstärke herum, und der Reiz des Aufbaus geht verloren.
Im EA FC 26 Karrieremodus ist das kein Zufall, sondern ein systemisches Problem. Das Spiel sorgt dafür, dass fast jeder Spieler irgendwann sein Maximalpotenzial erreicht – unabhängig von Liga, Leistung oder Karriereverlauf. Genau hier beginnt die schleichende Inflation, die viele Langzeit-Saves zerstört.
Die große Potenzial-Falle im EA FC 26 Karrieremodus
Ein Kernproblem im EA FC 26 Karrieremodus ist das starre Potenzial-System. Spieler haben feste Obergrenzen, und das Spiel arbeitet aktiv darauf hin, diese auch zu erreichen – schlechte Saisons hin oder her. Das fühlt sich zunächst belohnend an, sorgt langfristig aber für massive Verzerrungen.
Der Youtuber EA FC Concepts hat dieses Problem in einer extrem detaillierten Datenanalyse offengelegt, die ihr euch unbedingt anschauen solltet:
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Ein großes Dankeschön an EA FC Concepts für diese tiefgehende Analyse, die viele Community-Gefühle erstmals mit Zahlen belegt.
Zahlen, die den EA FC 26 Karrieremodus entlarven
Laut EA FC Concepts gibt es zu Beginn eines Saves im EA FC 26 Karrieremodus nur 96 Spieler mit einem Rating von 85 oder höher. Klingt erst einmal realistisch und ausgewogen.
Doch im EA FC 26 Karrieremodus haben gleichzeitig über 260 Spieler das Potenzial, genau dieses Niveau zu erreichen. Rechnet man Regens ein, die nach jeder Karriere-Rente ins Spiel gespült werden, wächst diese Zahl auf über 300 Spieler mit 85+ Potenzial – ein Wahnsinn, der das komplette Spielgefüge verschiebt.
Wie man eine realistische Karriere startet – hier Tipps

Warum Regens das größte Langzeitproblem im EA FC 26 Karrieremodus sind
Regens sind im EA FC 26 Karrieremodus nicht per se schlecht. Sie sollen Legenden ersetzen und für Kontinuität sorgen. Das Problem: Sie übernehmen fast immer das hohe Potenzial ihrer Vorgänger – ohne Risiko, ohne Varianz.
So entsteht im EA FC 26 Karrieremodus eine endlose Kettenreaktion. Jeder Weltklassespieler erzeugt einen neuen Weltklassespieler, unabhängig davon, ob das fußballerisch Sinn ergibt. Das Niveau steigt nicht punktuell, sondern flächendeckend – selbst in Ligen, die eigentlich deutlich schwächer sein müssten.
Die schleichende Inflation im EA FC 26 Karrieremodus
Besonders alarmierend sind die Durchschnittswerte im EA FC 26 Karrieremodus. Zu Beginn liegt das durchschnittliche Spieler-Rating bei rund 69 – ein realistisches Abbild des Weltfußballs.
Nach fünf Saisons steigt dieser Wert im EA FC 26 Karrieremodus bereits auf 72, nach zehn Saisons auf rund 74,5 und am Ende der 15 Jahre Karriere auf unglaubliche 76,5. Damit wären heutige Zweitligaspieler plötzlich auf Champions-League-Niveau – ein klarer Bruch mit jeder Simulation.
Wie entwickeln sich Spielertransfers langfristig? Hier mehr!
Wenn niemand mehr besonders ist im EA FC 26 Karrieremodus
Das größte Opfer dieser Entwicklung im EA FC 26 Karrieremodus ist das Gefühl von Besonderheit. Wenn jeder Innenverteidiger 85+ hat, fühlt sich kein Star mehr wie ein Star an.
Genau deshalb verlieren viele Spieler im EA FC 26 Karrieremodus nach wenigen Jahren die Motivation, während Football Manager über Jahrzehnte fesselt. Dort steigen manche Karrieren – und andere scheitern. In EA FC dagegen gewinnt fast jeder.
Dynamisches Potenzial reicht im EA FC 26 Karrieremodus nicht aus
Zwar gibt es dynamisches Potenzial im EA FC 26 Karrieremodus, doch es greift viel zu spät. Schlechte Leistungen senken oft nur das Potenzial, nicht aber das aktuelle Rating – und das auch erst zur neuen Saison.
Das führt dazu, dass Spieler im EA FC 26 Karrieremodus ihr Peak-Rating häufig schon erreicht haben, bevor negative Effekte überhaupt wirken können. Ein 26-jähriger Spieler mit Restpotenzial ist damit praktisch ein Cheatcode.
Wie man das Potenzial von Spielern weiterhin sehen kann

Realismus fehlt bei Peaks und Abstiegen im EA FC 26 Karrieremodus
Ein weiteres Problem im EA FC 26 Karrieremodus: Spieler erreichen ihren Höhepunkt fast immer mit 27 und bauen erst ab 32 ab. Die Realität sieht völlig anders aus.
EA FC Concepts zeigt im EA FC 26 Karrieremodus anhand realer Beispiele wie Dele Alli, Granit Xhaka oder Jamie Vardy, wie unterschiedlich Karrieren verlaufen können. Frühe Abstürze, späte Durchbrüche oder Comebacks existieren im Spiel kaum – dabei wären sie essenziell für Abwechslung.
Was sich für FC 27 ändern muss – Lehren aus dem EA FC 26 Karrieremodus
Aus dem EA FC 26 Karrieremodus lassen sich klare Reformvorschläge ableiten: Potenzialbereiche statt fixer Obergrenzen, echte Downgrades bei schlechten Leistungen und ein Datenbank-Niveau, das sich langfristig stabil hält.
Besonders wichtig für den EA FC 26 Karrieremodus wäre ein System, bei dem Aufwertungen und Abwertungen in Echtzeit passieren – nicht erst eine Saison später. Leistung muss zählen, nicht nur ein versteckter Zahlenwert.
Eigene Schlussfolgerungen für Langzeit-Saves im EA FC 26 Karrieremodus
Meine persönliche Konsequenz aus dem EA FC 26 Karrieremodus: Wer realistisch spielen will, muss sich selbst einschränken. Weniger Jugendspieler, bewusster Verkauf von Top-Talenten und härtere Vertragsentscheidungen helfen zumindest ein wenig.
Weitere Tipps dazu findet ihr auch in unseren internen Guides auf
👉 https://www.fc-karrieremodus.de/karrieremodus-tipps
👉 https://www.fc-karrieremodus.de/jugendakademie-guide
die speziell für den EA FC 26 Karrieremodus auf Langzeitspaß ausgelegt sind.
Fazit: Großes Potenzial, große Baustelle im EA FC 26 Karrieremodus
Der EA FC 26 Karrieremodus hat eines der besten Grundgerüste der Serie, scheitert aber an seinem eigenen Wachstumsmodell. Wenn jeder Spieler immer besser wird, verliert Fortschritt seinen Wert.
Dank der starken Analyse von EA FC Concepts – nochmals Danke für diese Arbeit – liegt der Ball jetzt bei EA. Sollte FC 27 diese Punkte angehen, könnte der EA FC 26 Karrieremodus rückblickend der Wendepunkt gewesen sein.


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